3. August 2010 |

Tanz Pansemal, tanz!

Nach unserem Besuch bei der Leprastation, wo wir auch die Kinder vom Pansemal Hostel kennengelernt haben, haben wir uns fuer einen Besuch dieses Hostels entschieden.

Im Pansemal Hostel gibt es momentan zwischen 15 und 20 Kinder, die alle an verschiedenen physischen oder psychologischen Behinderungen erkrankt sind.

Am Samstag, 31. Juli, sind wir nachmittags mit Vater Matthew ins Zentrum von Sendhwa gefahren um ein paar Spielzeuge fuer unseren Besuch zu besorgen.  Wir hatten zwar auch einiges bereits aus Deutschland mitgebracht, aber wir wollten etwas Besonderes fuer diese Kinder. Nach ein bisschen rumspielen hatten wir unsere Favoriten gefunden: bunte Quitsch Fische.

Danach machten wir uns noch auf den Weg um ein Radio oder etwas Aehnliches zu finden, womit wir den Kinder Musik bringen koennten, um sie ein bisschen zum Tanzen zu bringen.

Am naechsten Tag fuhren wir los, mit Quitsch Fische und Bollywood Tanz Musik bewaffnet. Wir sind in einem schoenen Haus angekommen, wo die Kinder noch beim Mittagsessen waren. Noch nicht alle waren fertig mit dem Essen und da hatten schon ein paar angefangen fuer uns zu tanzen und zu singen. Haetten wir von dem Talent gewusst, haetten wir gar keine Musik mitbringen muessen. Die Kinder haben uns dann ihre Taenze und Musik beigebracht, sodass sich der Aufentahlt deutlich verlaengert hat.

Nachher kamen die Quitsch Fische zum Einsatz, was die Wohnung mit Laerm und Lachen gefuellt hat und die Kinder unglaublich gefreut hat, aber den Schwestern vielleicht noch starken Kopfschmerzen bereitetete…   

Durch Geldspenden und besonders der Einsatz der Schwestern ist das Haus mit schoenen Spielzeugen, die Sport und Spass verbinden, ausgestattet. Zum Beispiel sagten uns die Schwestern, dass die Fische danach zu Uebungen eingesetzt werden, um die Handmuskulatur der Kinder zu staerken.

Nach dieser ausfuehrlichen Tanzstunde verabschiedeten wir uns von den Kindern, welche allmaehlich muede wurden.

Wir hoffen, ihr koennt euch ein wenig ueber die Fotos freuen und en wenig von dem Gefuehl spueren, welches wir bekommen haben. Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen und hoffen, am Ende dort nochmal vorbeischauen zu koennen!