21. August 2011 |

HUNGER

Derzeit ereignet sich eine Hungerkatastrophe gigantischen Ausmasses in Somalia, Äthiopien, Kenia und angrenzenden afrikanischen Staaten. Die Flüchtlingsströme reissen nicht ab, Tausende sterben, bevor sie die bereits völlig überfüllten Flüchtlingslager erreichen. Schnelle Hilfe tut not, und ich bewundere meine Kollegen, die sich diesem Einsatz widmen. Es schmerzt, dass es zu dieser Hungersnot kommen musste. Anhaltende Dürre ist nur eine Ursache.
Was kann man tun gegen die Dürre von morgen?
Zum Beispiel mehr solare Bewässerungsanlagen bauen wie in Chamen Village in Gambia. Dank der Spende einer Solarpumpanlage seitens der HelpAlliance gab es dieses Jahr keine Hungerperiode in den kritischen Monaten vor der Regenzeit. Und auch jetzt, während der erschreckend spärlichen Regenfälle, hat die beständige Wasserversorgung die Ernte und eben damit die Einkünfte der Dorfbewohner gesichert. Der 9000 Liter fassende Stahltank ist nun auch errichtet.
Wir wollen uns verstärkt im ländlichen Raum engagieren und unserem Pilotprojekt weitere solare Bewässerungsmassnahmen folgen lassen. In Dutabullu in Gambia und in Nansoni im nordöstlichen Ghana zum Beispiel. In beiden Fällen werden dringend Bewässerungsanlagen gebraucht.
Bitte helft mit.
Hilfe gegen die Dürre von morgen.