Prana im Dezember

 

Ein Weihnachtsgruß von Hilde Link

 

Lass und die Saat der Liebe säen. 

Was du kannst, das kann ich nicht.

Was ich kann, das kannst du nicht.

Aber wir beide zusammen können etwas Schönes zustande bringen.

Wie bei uns in Prana.

Unsere Prana-Kinder gehören verschiedenen Religionsgemeinschaften an.

Für die Kinder des hinduistischen Glaubens hat jede der zahlreichen Göttinnen und jeder der zahlreichen Götter eine bestimmte Aufgabe, und alle zusammen wollen sie nur eines: den Dämon des Bösen besiegen und für den Frieden und die Liebe eintreten.

Die muslimischen Kinder unterliegen den Vorschriften des Koran, und da geht es um eine ethisches Ordnungs-System, das das friedvolle und liebevolle Miteinander der Menschen anstrebt.

Die Kinder christlichen Glaubens orientieren sich im Wesentlichen an der Bergpredigt. Dort sprach Jesus unter anderem von den Kindern: „Lasset die Kinder zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.“

Auch unsere Lehrerinnen und Lehrer sind Christen, Moslems oder Hindus. Es war wohl gar nicht so einfach, den obigen Text gemeinsam  mit den Kindern zu entwerfen. Jedes Kind sollte etwas aus seiner religiösen Erfahrung einbringen mit dem Ziel, ein kleines Motto für Prana zu entwerfen. Der Text, so erzählten die Lehrerinnen und Lehrer, war schon fertig, als eines der Kinder rief: „Die Liebe! Die Liebe ist das Allerwichtigste, was es gibt! Wie bei uns in Prana.“ So wurden die kleinen Sätze in grüner Farbe noch ganz oben und ganz unten hinzugefügt.

Was man auf dem Foto nicht sieht: Das Plakat hängt am Eingang der Schule an einer Säule. Eine der Säulen, die das Dach trägt.

Das Prana-Team wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, welches Weltbild Sie auch immer haben mögen. Die Liebe und das Miteinander spielt in jedem Menschenleben die zentrale Rolle. Als gelebte Realität oder als Wunsch und Sehnsucht.

Ein Kommentar zum Artikel “Prana im Dezember”

  1. Radmila Kerl sagt:

    Schön! Frohe Weihnachten!

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