25. September 2011 | ,

Ithemba heisst Hoffnung

Seit einer Woche bin ich nun schon als Praktikantin in der NGO Ithemba School in Capricorn, in der Nähe von Kapstadt und die Zeit ist nur so verflogen. Das Projekt ist eine Vorschule, die 75 Kinder aus der verarmten Gegend unterrichtet, um Ihnen somit einen besseren Start in die Schulzeit zu ermöglichen.

Als Assistant Teacher unterstütze ich “Teacher Sue”, die die Kleinsten der Kinder in der Vorschule betreut. 25 Kinder im Alter von 3-4 Jahren gilt es zu beschäftigen, zu unterrichten und beaufsichtigen, der Fokus liegt auf der frühkindlichen Erziehung, gesunder Ernährung, viel Bewegung und der Verbesserung der englischen Sprache.

Mitten unter den Kindern

Jede Woche wird ein Thema behandelt, zu dem Bilder gemalt werden, musiziert wird oder auch getanzt. Diese Woche war das Thema Zirkus dran und so wurden zahlreiche Clownbilder gefertigt, die nun die Wände des Klassenzimmers schmücken.

Einige der gemalten Bilder von dieser Woche

Der Tagesablauf ist routiniert und beinhaltet neben viel Spiel, Bewegung und Basteln und Malen auch drei Mahlzeiten, bei denen die Kinder ausgewogenes und gesundes Essen bekommen. Ab 7.30 Uhr können die Kinder in die Schule kommen und bei guten Wetter startet der Tag direkt auf dem Spielplatz, bevor es dann gegen 8.30 Uhr dann endlich heisst FRÜHSTÜCK! Wenn die Mägen voll sind, kommen alle zusammen, begrüßen den Tag und singen ein paar Lieder, bevor es ans Basteln und Malen geht oder wenn das Stillsitzen gar zu schwer fällt, wieder nach Draussen.

Zwischendurch gibt es noch einen gesunden Obst Snack und natürlich wird bei dem ganzen Spielen, Lernen und Essen auch die Hygiene nicht vergessen, wie Hände waschen und Zähne putzen!

Nach einem aufregenden und spannenden Tag, wird nach den Mittagessen dann zusammen Mittagsschlaf gehalten, bevor Eltern oder Geschwister die Kinder dann zwischen 15 und 16 Uhr wieder abholen.

Kollektiver Mittagsschlaf

Die nächsten drei Monate werden ganz bestimmt wie im Flug vergehen, vor allem dank der tollen, offenen und hilfsbereiten Kollegen und natürlich wegen der Kinder, die ich nach meinem ersten Tag schon alle in mein Herz geschlossen habe!