28. Mai 2018 |

Prana im Mai

Unser Prana-Hund

von Hilde Link

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Der Garten des Prana-Projekts ist ein Paradies für Tiere. Alle vertragen sich untereinander, natürliche Feindschaften sind aufgelöst,Naturgesetze außer Kraft gesetzt. Das liegt an Chinnapaya, unserem Prana-Hund.

Eigentlich soll er ein Wachhund sein. Diese Aufgabe übernimmt er nicht, denn jede Form von Aggression lehnt er konsequent ab. Ich glaube, er kann gar nicht bellen. Mit der Zeit hat sich Chinnapaya zum Streichel- und Therapiehund für die Kinder hochgearbeitet. Dieses Tier zeigt uns allen, wie wir leben sollten. Chinnapaya, „der Kleine“, liebt alles und jeden, kennt keinen Verdruss, keinen Neid, keine Gier, keine Gewalt. Er ist durchströmt von grenzenlosem Mitgefühl, er treibt das Rad der Wiedergeburten nicht an. Wird er von anderen Hunden verfolgt, die manchmal in der Erwartung von Fressen in den Garten kommen, wirft er sich auf den Rücken und bietet seine Kehle dar. Nicht mal der bissigste                                                                                                                                                                                                                                                                        Dorfköter hat Chinnapaya in solch einer hilflosen Lage je angegriffen. Gibt es Fressen, wartet unser Hund geduldig, bis die Katzen und sogar die Krähen, die immer ganz in der Nähe warten, gefressen haben. Dann nimmt er sich den Rest.  Auf dem Foto scheint er das Kätzchen zu fragen: „Bist du fertig? Dann nehme ich auch.“

Man könnte auf die Idee kommen, Chinnapaya sei ein Feigling. – Aber so denken nur wir aus dem Westen.